Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Menschen.
Rassismus ist kein Randphänomen, sondern prägt gesellschaftliche Strukturen, Institutionen und den Alltag vieler Menschen. Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit den Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Rassismus auseinanderzusetzen und die eigene Perspektive kritisch zu reflektieren.
Im Mittelpunkt stehen grundlegende Begriffe und Konzepte wie Diskriminierung, Intersektionalität und unterschiedliche Formen von Rassismus. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse wirken und welche Rolle Sprache, Selbstbezeichnungen und Zugehörigkeitsvorstellungen spielen. Darüber hinaus werden individuelle, strukturelle und institutionelle Dimensionen von Rassismus betrachtet.
Neben der Wissensvermittlung bietet das Seminar Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion. Gemeinsam werden Handlungsmöglichkeiten entwickelt, um rassistische Situationen zu erkennen, einzuordnen und ihnen im Alltag sowie im gesellschaftlichen Umfeld entgegenzutreten. Ziel ist es, die eigene Handlungssicherheit zu stärken und zu einer diskriminierungssensiblen und demokratischen Gesellschaft beizutragen.
Referent*innen:
Annika Küspert
Sarah Hetller