Am 11. November 2025 fand in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg die jährliche Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt – organisiert von der DGB Jugend Bayern anlässlich der Novemberpogrome von 1938. Die Veranstaltung erinnerte an die Opfer des NS-Regimes und setzte ein klares Zeichen gegen das Vergessen.
Wie jedes Jahr wurde die Gedenkfeier durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern gestaltet. In diesem Jahr wirkten mit: die Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg, die Mittelschule Altegolfsheim, das Schiller-Gymnasium Hof und die Graf-Botho-Mittelschule Pottenstein. Die jungen Teilnehmer*innen setzten sich in ihren Reden, Texten und künstlerischen Beiträgen mit der Geschichte der Gedenkstätte und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander – eindrucksvoll, berührend und reflektiert.
Arbeit und Leben in Bayern hatte die Schulklassen im Vorfeld intensiv auf den Besuch der Gedenkstätte vorbereitet. In Workshops und Gesprächen beschäftigten sich die Jugendlichen mit den historischen Hintergründen, der Bedeutung des Erinnerns und der Frage, welche Verantwortung die heutige Generation trägt.
Die Veranstaltung bot Raum für stilles Gedenken, für gemeinsames Nachdenken und für die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Unter dem Leitmotiv der DGB Jugend „Erinnern heißt Kämpfen“ wurde deutlich, dass Erinnerungskultur auch immer ein Aufruf zum Handeln ist – gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.
Wir von Arbeit und Leben in Bayern danken allen Beteiligten für ihr Engagement und ihren Mut, sich mit Geschichte aktiv auseinanderzusetzen. Das gemeinsame Erinnern in Flossenbürg hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass junge Menschen die Stimme erheben – für Demokratie, Menschlichkeit und eine solidarische Gesellschaft.