Was ist Antisemitismus – und wie lässt er sich angemessen definieren? Darüber wird gesellschaftlich und wissenschaftlich intensiv diskutiert. Antisemitismus wird unter anderem als Vorurteil, als Form von Rassismus, als Extremismus oder als Wahn beschrieben. Doch diese Deutungen erfassen jeweils nur bestimmte Aspekte des Phänomens.
Die Veranstaltung setzt sich mit unterschiedlichen Erklärungsansätzen auseinander und fragt nach den gesellschaftlichen und subjektiven Bedingungen antisemitischen Denkens. Dabei geht es auch darum, verbreitete Vorstellungen kritisch zu hinterfragen und einen differenzierten Blick auf Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus zu entwickeln.
Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen, Austausch und Diskussion darüber, was Antisemitismus ausmacht, wie er erkannt und eingeordnet werden kann und welche Bedeutung eine klare begriffliche Abgrenzung für den gesellschaftlichen Umgang mit Antisemitismus hat.
Termin: 20. November 2026, 18 bis 20 Uhr
Referent: Dr. Nikolas Lelle (Soziologe, Amadeu Antonio Stiftung, Buchautor)
Ort: Gewerkschaftshaus Regensburg – Paradiesgarten